Tierisches Glück


Auch Tiere sind wie Menschen sensible, fühlende Wesen mit Bedürfnissen und Interessen. Forschungen haben gezeigt, dass andere Säugetiere1, Fische2 und Krustentiere3 Schmerzen verspüren  können durch molekulare Mechanismen, ziemlich ähnlich wie beim Menschen. Außerdem können einige Tiere auch auch Gefühle wie bspw. Freude empfinden4. Deshalb möchte GHO das Leiden von Tieren verringern und die Lebensqualität von Tieren verbessern.

Jedes Jahr werden weltweit über 60 Milliarden Landtiere zu Zwecken der Nahrungsmittelindustrie gezüchtet, nur um letztendlich als Essen auf unseren Tellern zu landen5. Was die Lebensqualität der meisten dieser Tiere angeht, so muss man letztlich konstatieren, ist es vermutlich kein gutes, lebenswertes Leben6, permanent eingesperrt, voller Leiden und Verzweifelung. Doch brutale Grausamkeiten gibt es nicht nur in der Nahrungsmittelindustrie, sondern auch durch die Kosmetikindustrie und die fellproduzierenden Firmen, sowohl auf nationaler, als auch internationaler Ebene. Ausbeutungsmechanismen von Tieren lassen sich an vielen Orten finden, neben den schon genannten drei tierverarbeitenden Industriezweigen gibt des des Weiteren leidvolle Tierschicksale bspw. in Zoos, im Zirkus oder auch in Stierkampfarenen.

In den letzten Jahren hat GHO eine Reihe von Initiativen unternommen, um gegen das ganze Elend in tierausbeutenden Industriezweigen vorzugehen. Unser Ziel muss eine menschliche Verhaltensänderung sein.  Wir streben zudem Gesetzesänderungen an mit dem Ziel, dass den Tieren mehr Rechte zugesprochen werden, denn Leiden muss verhindert werden, egal ob menschliches oder auf Seiten der Tiere. Die Abteilung 'Tierisches Glück' arbeitet an der Verbesserung der Lebensqualität von Tieren und der Abschaffung von tierverachtenden Produktionsabläufen und Industriezweigen. Außerdem unterstützt GHO eine schnelle Entwicklung von neuen Technologien, die das Leiden von Tieren eindämmen können. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung von Fleischzüchtungen im Labor für den Konsum und Verzehr. U.a. haben wir aber auch Politiker über die Vorzüge von Fleischzüchtungen informiert, und Ausstellungen in Museen und Büchereien zu diesem Themenbereich gemacht. 
 

  • 1. Griffin DR, Speck GB (2004) "New evidence of animal consciousness" Anim. Cogn. volume 7
  • 2. Sneddon LU, Braithwaite VA and Gentle MJ (2003) "Do fish have nociceptors: Evidence for the evolution of a vertebrate sensory system" Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences, 270 (1520)
  • 3. Robert W. Elwood, Mirjam Appel (2009). "Pain experience in hermit crabs?". Animal Behavior.
  • 4. Marc Bekoff, The Emotional Lives of Animals: A Leading Scientist Explores Animal Joy, Sorrow, and Empathy and Why They Matter (2007)
  • 5. FAOSTAT, 2006. Animal production online database. Food and Agriculture Organisation of the United Nations (FAO).
  • 6. Oscar Horta, University of Santiago de Compostela. Questions of Priority and Interspecific Comparisons of Happiness.