Was wir wollen

Die Arbeit der GHO zielt darauf ab mit wissenschaftlicher Forschung und Politikberatung das Glücksempfinden und die Lebensqualität der Menschen weltweit zu verbessern und Leidenszustände zu minimieren. Im Folgenden finden sich die Zielsetzungen, die wir bereits auf globaler Ebene erreicht haben.

Momentane Zielsetzungen auf globaler Ebene

  • Wir möchten die Vereinten Nationen (UN) dazu bringen Glücks- und Lebensqualitätsmessungen in ihre alljährlich erscheinenden Bericht über die menschliche Entwicklung (Human Development Report) aufzunehmen.
  • Wir möchten dabei helfen im Labor erzeugtes Fleisch massentauglich produzier- und konsumierbar zu machen. Dann könnten die Menschen weiterhin gefahrlos Fleisch verzehren, allerdings ohne dafür Tiere in Massentierhaltung unter leidvollen Umständen zu züchten und dann zu töten. Zudem würden eine Menge von Treibhausgasen (z.B. das Metan aus den Mägen der Kühe), die das Klima weiter belasten, einfach wegfallen.

Bereits erreichte Ziele auf globalem Level

  • 2012: Der erste globale Glücksreport ist erschienen. Veröffentlich wurde er am 2.April auf der Konferenz der Vereinten Nationen (UN) zum Thema Glücksforschung.
  • 2012: Alle Mitglieder der Vereinten Nationen haben sich bereit erklärt einen internationalen Tag des Glücks in ihren Ländern einzuführen und ihre Bemühungen zur einer glücklicheren Welt und Bevölkerung voranzutreiben.

Beispiele für Ziele auf nationaler Ebene

  • Es können bspw. einzelne Schulen kontaktiert werden, um dort zu präsentieren, wie ein neu eingeführtes Schulfach mit dem Titel Glück aussehen könnte. Somit könnten die Schüler erlernen selbstreflektiert auf die Umstände für ein gelingendes und glückliches Leben zu achten (bei sich und den Mitmenschen). Ein positives Beispiel setzte die Heidelberger Willy-Hellpach-Schule, die bereits 2007 begann das Fach Glück in den Fächerkanon aufzunehmen. (Weitere Infos unter: http://fritz-schubert-institut.de/)
  • Die Einführung von Messinstrumenten zur Glücks- und Lebensqualitätsmessung bei der Bevölkerung. Dadurch können genauere Informationen gewonnen werden, wie es der Bevölkerung geht und ob die politischen Veränderungen in eine positive oder negativ-wahrgenommene Richtung führen. Zudem können dann bessere politisch und wirtschaftliche Strategien erarbeitet werden, um das Wohl der Menschen in Deutschland zu steigern. Dafür forschen Mitglieder vom GHO Team in Deutschland an neuen Methoden und zur Erweiterung der Erkenntnisse in diesen Forschungsfeldern.
  • Die Aufklärung der Bevölkerung und verschiedener politischer Akteure durch Veranstaltungen, Vorträge und Öffentlichkeitsarbeit soll dazu dienen, dass die Menschen sich darüber gewahr werden, was es für Aspekte gibt, die das eigene Glück und die Lebensqualität beeinflussen und tangieren.
  • Möglichkeiten für Online-Therapiemöglichkeiten für einige Patientengruppen beschliessen und einführen: Studien haben ergeben, dass Menschen mit Depressionen und Phobien bzw. Angststörungen online genauso gut behandelt werden könnten und gleichzeitg die Therapiekosten geringer ausfallen würden. Dadurch müssten viele Patienten nicht oft erst Monate warten, bis sie einen freien Therapieplatz bekommen, sondern könnten schon früher behandelt werden.

Beispiele für bereits erreichte Ziele auf nationalem Level

  • 2012, Schweden: Der schwedische GHO-Experte Filip Fors veröffentlicht einen unabhängigen Bericht über neue Messmöglichkeiten von Glück und Lebensqualität und übergibt diesen der schwedischen Zukunftskommission des Parlaments.
  • 2009, Schweden: In Schweden wird der erste Glücks-Blog mit dem Namen Lyckobloggen.se gelauncht. Dort haben einige Forscher ihre neusten Erkenntnisse der Glücksforschung publiziert. Schnell konnte der Blog eine große Anzahl von Besuchern verzeichnen.
  • 2008, England: Die erste Debatte im britischen Parlament zum Themenkomplex Glück wurde - initiiert von der Partei der Liberaldemokraten (Liberal Democrats) - abgehalten. Vorher hatten Repräsentanten der liberaldemokratischen Partei in Schweden bei einer Glückskonferenz von GHO teilgenommen.
  • 2007, Schweden: Die ersten Gesetzesentwürfe und Beratungen zur Lebensqualitäts- und Glücksmessung wurden im schwedischen Parlament abgehalten. Vorher hatten intensive Beratungen und Konsultationen mit Experten von der GHO stattgefunden.